Fabiola Schäfer       Berufsbetreuerin

Mein Name steht für Professionalität, ein hohes Maß an Fachkompetenz und Zuverlässigkeit


Wie kommt eine Betreuung zustande?


Jeder Mensch kann  im Laufe seines Lebens aus gesundheitlichen Gründen, wie

°  einer psychische Erkrankung

°  einer  körperlichen, geistigen oder seelischen  Behinderung/Einschränkung

° aus Altersgründen

° oder infolge eines Unfalls 

unerwartet in die Lage kommen, dass er seine Angelegenheiten teilweise oder ganz nicht mehr selbst regeln bzw. Entscheidungen treffen kann, Hilfe und Unterstützung im Alltag notwendig wird.


Ist dies im Vorfeld zum Beispiel n i c h t  durch eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung bereits geklärt worden, kann das Amtsgericht eine rechtliche Betreuung anordnen.

Meist kommen die Hinweise und Informationen für einen Betreuungsbedarf aus der Nachbarschaft, den Verwandten,  Kliniken oder Senioreneinrichtungen.

Bevor jedoch eine Betreuung eingerichtet wird, müssen die zuständigen Richter den betroffenen Menschen anhören- wenn möglich in seinem gewohnten Umfeld.

Nach gründlicher Überprüfung entscheidet dann das Gericht, ob letztlich eine Betreuung und mit welchen Aufgabenkreisen eingerichtet wird.

Die zu betreuenden Menschen haben ein Mitspracherecht was die Auswahl des Betreuers/der Betreuerin angeht. Schließlich muss das Zwischenmenschliche für die Beteiligten stimmig sein, damit ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann.


Ganz wichtig zu erwähnen :


Die Betreuung ist keine Entmündigung und wird im Höchstfall für sieben Jahre eingerichtet!


Die Dauer hängt immer vom Einzelfall ab. Zudem kann die betreute Person jederzeit den Antrag stellen, die Betreuung aufzulösen. 

Gesetzlich ist auch geregelt, dass Betreuungen in spezifische Aufgabenfelder und nicht pauschal festgelegt werden. Auch wenn eine Betreuung eingerichtet wurde, kann die betroffene Person im Regelfall weiterhin eigenverantwortlich handeln. Ein  Einwilligungsvorbehalt würde jedoch eine  Ausnahme bilden.


Die rechtliche Grundlage dafür ergibt sich aus dem Betreuungsgesetz - BGB § 1896 ff.-, welches Familienangehörige und ehrenamtliche Betreuer erstmal vorrangig berücksichtigt. 

Außerdem wird zunächst festgestellt, ob nicht andere Hilfsmöglichkeiten bestehen, insbesondere die Unterstützung durch Familie, Bekanntenkreis oder soziale Dienste.



Die rechtliche Betreuung stellt das Wohl und  die Wünsche eines zu Betreuenden sowie sein Recht auf Selbstbestimmung in den Vordergrund.


Wissenswertes noch zum Thema:


Seit den 90er Jahren hat sich die Zahl der Betreuungen ungefähr verdreifacht und derzeit sind 1,3 Millionen Menschen auf Betreuung angewiesen - Tendenz steigend.

 Das könnte daran liegen, dass immer mehr Menschen in Deutschland sehr alt werden. Dadurch gibt es immer mehr Personen mit Alterserkrankungen, wie z.B. Alzheimer oder andere Formen einer dementiellen Erkrankung, psychischen Erkrankungen  und/oder körperlichen Einschränkungen.